Spezialtipp

Lehrjahre der Männlichkeit

Bild: SWR/Thomas Dashuber

Sonntag, 18:20 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel am Sonntag

Lehrjahre der Männlichkeit

"Geschichte einer Jugend (1/3)". Senta Berger als Erzählerin

Tagestipp

Heute, 19:04 Uhr HR2

Live Jazz

Verneri Pohjola"s The Dead Don"t Dream | YLE TV Studio, Finnish Broadcasting Corporation Helsinki, Mai 2020 | Verneri Pohjola, tp | Tuomo Prättälä, p | Antti Lötjönen, b | Mika Kallio, dr | YLE TV Studio, Finnish Broadcasting Corporation, Helsinki, Mai 2020 (streaming performance; concert originally planned on stage of Finnish National Theatre, cancelled owing to Covid-19)

Konzerttipp

Heute, 20:00 Uhr NDR kultur

Opernkonzert

Giuseppe Verdi: Falstaff Oper in drei Akten Libretto von Arrigo Boito nach William Shakespeares "Die lustigen Weiber von Windsor" Sir John Falstaff: Wolfgang Koch Ford: Boris Pinkhasovich Fenton: Galeano Salas Dr. Cajus: Kevin Conners Pistola: Callum Thorpe Mrs. Alice Ford: Ailyn Pérez Bardolfo: Timothy Oliver Mrs. Quickly: Judit Kutasi Nannetta: Elena Tsallagova Mrs. Meg Page: Daria Proszek Chor der Bayerischen Staatsoper Bayerisches Staatsorchester Ltg.: Michele Mariotti Aufzeichnung vom 02. Dezember 2020 aus der Bayerischen Staatsoper 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter

Hörspieltipp

Heute, 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Hörspiel

des Monats Laute Nächte Von Thomas Arzt Regie: Andreas Jungwirth Mit Sarah Viktoria Frick, Marie-Luise Stockinger, Felix Kammerer und Nikolaus Barton Komposition: Hearts Hearts Produktion: ORF 2020 Länge: 45"03"" Die Begründung der Jury: "Das muss man sich erst mal trauen: Ein Hörspiel über Gehörlosigkeit. In dem vom ORF produzierten Stück "Laute Nächte" sind der Autor Thomas Arzt und der Regisseur Andreas Jungwirth dieses Wagnis eingegangen. Anna ist gehörlos, Martin nicht. Bei ihrer ersten Begegnung spielt das keine Rolle. Denn die findet auf der Tanzfläche in einem Club statt, wo man die Bässe der Musik mit dem ganzen Körper spüren kann - und es zu laut ist, um sich zu unterhalten. Eine klassische, fast prototypische Boy-meets-Girl-Geschichte dient Thomas Arzt als Folie für eine Versuchsanordnung. Wann wird es, nach der ersten, durch stumme Blicke und körperliche Anziehung vermittelten Begegnung, kompliziert? Wann wird sich entscheiden, ob Martin Anna als "behindert" einschätzt und das Interesse an ihr verliert - oder sich die Möglichkeit für eine echte Beziehung eröffnet? In formaler Hinsicht besticht das poetische Hörspiel durch seine dramaturgische Stringenz und eine alltagsnahe Sprache, die gleichwohl gerade so stilisiert ist, dass klar wird: Es geht hier nicht um platten Sozialrealismus, sondern um die Reflexion von Erfahrungswelten. Inhaltlich ist die große Leistung des Stücks, dass es nicht nur Hörenden einen Perspektivwechsel in die Situation von Gehörlosen ermöglicht. Die Themen, die Anna im Dialog mit Kathi verhandelt, sind ganz generell für das Verhältnis von Menschen mit und ohne Behinderung relevant, wenn nicht gar noch allgemeiner für das von Mehrheitsgesellschaft und marginalisierten Gruppen. Der zentrale Kunstgriff ist es, diese Geschichte als Liebesgeschichte zu erzählen, wo neben der Spannung zwischen Thema und Medium auch noch alle möglichen Kitsch- und Klischeefallen lauern. Doch auch in diese Fallen tappt das Stück nicht, und genau daraus bezieht es seine stärkste Wirkung. Es verhandelt das Verhältnis von Menschen mit und ohne Behinderung im Kontext einer intimen Beziehung - und damit sieht sich das Publikum hautnah mit der Frage konfrontiert, wie man denn selbst mit einer solchen Situation umgehen würde. Wer würde sich in gesamtgesellschaftlichen Diskursen nicht für Barrierefreiheit und Inklusion stark machen? Aber wie würde man sich im Kontext privater Beziehungen verhalten?" Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein Hörspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung über das HÖRSPIEL DES MONATS trifft eine Jury, die jeweils für ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres wählt die Jury aus den 12 Hörspielen des Monats das HÖRSPIEL DES JAHRES. Laute Nächte

Featuretipp

Heute, 14:05 Uhr BR-Klassik

Das Musik-Feature

"Glück, das mir verblieb" Erich Wolfgang Korngolds "tote Stadt" lebt Von Frank Halbach Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr Es war die Zeit der Avantgarde, in der sich Komponisten wie Arnold Schönberg, Anton Webern oder Alban Berg für die Atonalität und später die Zwölftontechnik stark machten. Ein dreiundzwanzigjähriges Wunderkind jedoch setzte damals auf Spätromantik, Wagnersche Leitmotiv-Technik, raffinierte Instrumentierung und verschmähte auch die Einflüsse des Verismo à la Puccini nicht: Erich Wolfgang Korngold. Heraus kam eine der erfolgreichsten Opern der 1920er Jahre: "Die tote Stadt", frei nach dem Roman "Das tote Brügge" von Georges Rodenbach. Doch Korngolds Ruhm als Opernkomponist drohte - völlig ungerechtfertigt - bald zu verblassen. Seine jüdische Herkunft zwang ihn, in die USA zu fliehen, wo er bahnbrechende Filmmusik komponierte, u.a. zu "Robin Hood" und "Captain Blood" mit Errol Flynn. Ende der 1960er wurde die "Die tote Stadt" endlich wiederentdeckt: Ihre Musik bedachte man mit vielen Attributen: "verführerisch", "morbide", "psychologisch", "unzerstörbar, mächtig, lustvoll". "Die tote Stadt lebt"! Am 4. Dezember 2020 feiert sie ihren 100. Geburtstag.

Podcast

Deutschlandfunk

Der "Knall" von Magdeburg - besorgniserregende Stille in der CDU

Autor: Lindner, Nadine Sendung: Kommentare und Themen der Woche

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ARD Radio Tatort

Erster Angriff | Ein neues Team nimmt die Ermittlungen auf

Der erste Fall von Team Ritter aus Lörben: Eigentlich ist Nancy Ritter noch gar keine richtige Polizistin und schon wird das gesamte Berufsbild in Frage gestellt. Während des berufspraktischen Teils ihrer Ausbildung muss sie den "ersten Angriff" an einem Tatort übernehmen. Der hat es in sich: Ausgerechnet eine angeschossene Polizistin birgt die junge Polizeimeisteranwärterin aus einem Auto. Nun ist so ein Fall nix für eine Anfängerin, der vor allem die neuerlernten Dienstvorschriften durch den Kopf geistern, sondern für die coolen Profis. Hecker und Kraus, das Dreamteam von der Kripo verhört mit Carla Löscher auch rasch eine Linke aus dem Umfeld der Autonomen Szene, welche Grund genug für einen versuchten Mord haben könnte. Immerhin wurde Löscher jahrelang von der angeschossenen Polizistin bespitzelt, als die noch als Verdeckte Ermittlerin tätig war...

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