Hörspiele im Radio

Hörspiele

Samstag 00:05 Uhr Deutschlandfunk

Blue Crime

Drei (3/3) Von Dror Mishani Teil 3: Ella Aus dem Hebräischen von Markus Lemke Bearbeitung und Regie: Irene Schuck Mit Judith Rosmair, Matthias Brandt, Torben Kessler, Meike Droste, Judith Engel, Patrick Güldenberg, Wolfgang Pregler, Tina Engel, Katharina Matz, Uta Hallant u.a. Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020 Länge: ca. 30" Drei Frauen im Großstadtalltag Tel-Avivs auf der Suche nach Nähe, nach Liebe, nach Gott. Sie alle finden einen Mann, dessen Empathie und Zurückhaltung sie überrascht und den sie besser nie kennengelernt hätten: Gil. Teil 3: Ella Ella braucht dringend eine Pause von ihren drei kleinen Kindern. Sie will mehr sein als die ewig Gebärende, als eine Haus- und Ehefrau. Um daheim nicht durchzudrehen, hat sie sich für ein Masterstudium eingeschrieben. Ihre Studienarbeit verlagert sie regelmäßig in ihr Lieblingscafé. Dort lernt sie bei einer Zigarettenpause den sympathischen Gil kennen. Nach einer längeren, kumpelhaften Annäherung entwickelt sich, obwohl Ella verheiratet ist, doch mehr. Dror Mishani, 1975 in Cholon bei Tel Aviv geboren, ist Literaturprofessor in Jerusalem, spezialisiert auf die Geschichte der Kriminalliteratur. Zwei seiner Kriminalromane um den Inspektor Avi Abraham wurden vom NDR als Hörspiel produziert: "Vermisst" (2014) und "Die schwere Hand" (2019) Drei (3/3)

Samstag 13:00 Uhr Bermuda.funk

HÖRSPIELplatz

Einmal im Monat präsentiert die Hörspiel-Redaktion des bermuda.funks Hörspiele von anderen Freien Radios, Eigenproduktionen und Hörspiele aus der freien Hörspiel-Szene. Im Oktober, November, Dezember 2020 sendet der HÖRSPIELplatz zum 20-jährigen Geburtstag Hörspiele zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des bermuda.funks.

Samstag 14:00 Uhr Ö1

Ö1 Hörspiel

Niavarani liest Nestroy Michael Niavaranis erste Liebe heißt Nestroy. Nestroy ist der Autor, der ihn zum Theater und auf die Bühne gebracht hat. Nestroy ist seit jeher sein Ratgeber in allen Lebenslagen. Anfang Dezember hat Niavarani unter dem Titel "Es glaubt kein Mensch, was ein jeder Mensch glaubt, was er für ein Mensch ist" ein Buch mit CD über Johann Nestroy herausgebracht. Im Hörspieltermin von Ö1 erzählt Niavarani von seinem ganz persönlichen Nestroy: Welche Texte ihn wann begleitet haben, woher er seine Inspiration holt und warum Nestroy heute noch so aktuell ist. Er liest, spielt und kommentiert "seinen" Nestroy: "Ich glaube von jedem Menschen das Schlechteste, selbst von mir, und ich habe mich noch selten getäuscht" (Johann Nestroy, 1801 - 1862). Die Ton- und Bildaufnahmen zu dieser Spezialausgabe des Ö1 Hörspiels fanden im ORF-Funkhaus statt ( und [www.globe.wien|globe.wien]).

Samstag 15:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Garou-Garou Von Marcel Aymé Mit Peter Lühr, Erich Ponto, Ernst Schlott, Hans Herrmann-Schaufuß, Paul Hoffmann, Bruno Hübner, Siegfried Lowitz, Fred Kallmann und anderen Bearbeitung: Hellmut von Cube Komposition: Mark Lothar Regie: Walter Ohm BR 1954 Der Mann, der eines Tages nahezu erschüttert entdeckt, dass er durch die Wand gehen kann, ist ein braver Finanzbeamter. Zunächst sucht er Heilung beim Arzt, doch bald schon reizt es ihn, Grenzen zu überschreiten. Ganz Paris wird von seinen Taten als Gentleman-Einbrecher belustigt oder erschreckt. Doch als er auf dem Höhepunkt seiner Karriere von einem Besuch bei seiner Freundin zurückkehren will, bleibt Garou-Garou in der Hausmauer stecken. Das Liebesglück hat ihm seine Fähigkeit genommen. Als Vorlage zum Hörspiel diente Marcel Aymés Novelle "Le passe muraille" aus dem Jahr 1943, die auch mehrfach verfilmt wurde: 1959 hatte die Filmkomödie "Ein Mann geht durch die Wand" mit Heinz Rühmann in der Rolle des Wände durchschreitenden Herrn Buchsbaum Premiere. Marcel Aymé (1921-1967), preisgekrönter französischer Erzähler und Dramatiker, abgebrochenes Medizinstudium, Arbeit als Versicherungsvertreter, Maurer, Maler, Journalist, Bankangestellter und Komparse beim Film. Nach langer Krankheit Entschluss zur schriftstellerischer Tätigkeit. Zahlreiche Verfilmungen seiner Romane und Erzählungen. Werke u. a. Die grüne Stute (1933), Der schöne Wahn (1941), Die Mondvögel (1955).

Samstag 17:04 Uhr WDR5

Krimi am Samstag

Liebesmüh Von Cristin König Produktion: WDR 2020

Samstag 19:04 Uhr WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

Osman, der Dschinn in der Klemme (3/3) Von Ute Krause Regie: Thomas Werner Produktion: WDR 2010 Wiederholung: So 14.04 Uhr

Samstag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Synapsis Von Jörg Diernberger Komposition: Jörg Diernberger und Gunnar Geisse Ugo, Neurologe: Steffen Schlösser Ilvie, Neurologin: Lena Noske Bertram Wagebrecht, Programmierer: Robert Nickisch Prof. Timmermann, Chefärztin: Claudia Lietz Dr. Walter, Rechtsanwalt: Dietrich Lehmann Joa, ein Junge: August Reto Krankenschwester: Franziska Martin Dennis Wagebrecht, Büroleiter: Jörg Diernberger Regie: der Autor Produktion: WDR 2017 Wiederholung: WDR 5 So 17.04 Uhr

Samstag 20:00 Uhr Alex Berlin

Tinnitus

Hörspielexpertin Natalie Gorris wirft Blicke hinter die Kulissen, interviewt Hörspieler und stellt ihre Werke vor - Blicke über den Tellerrand inklusive.

Samstag 20:00 Uhr SRF 2 Kultur

Hörspiel

«Der mechanische Türke» von Petr 0ourek Ein modernes Märchen von einem, der auszog, ein Tech-Start-up zu gründen. Und eine kluge Satire auf die Zumutungen des digitalen Kapitalismus.

Samstag 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Hörspiel

des Monats Laute Nächte Von Thomas Arzt Regie: Andreas Jungwirth Mit Sarah Viktoria Frick, Marie-Luise Stockinger, Felix Kammerer und Nikolaus Barton Komposition: Hearts Hearts Produktion: ORF 2020 Länge: 45"03"" Die Begründung der Jury: "Das muss man sich erst mal trauen: Ein Hörspiel über Gehörlosigkeit. In dem vom ORF produzierten Stück "Laute Nächte" sind der Autor Thomas Arzt und der Regisseur Andreas Jungwirth dieses Wagnis eingegangen. Anna ist gehörlos, Martin nicht. Bei ihrer ersten Begegnung spielt das keine Rolle. Denn die findet auf der Tanzfläche in einem Club statt, wo man die Bässe der Musik mit dem ganzen Körper spüren kann - und es zu laut ist, um sich zu unterhalten. Eine klassische, fast prototypische Boy-meets-Girl-Geschichte dient Thomas Arzt als Folie für eine Versuchsanordnung. Wann wird es, nach der ersten, durch stumme Blicke und körperliche Anziehung vermittelten Begegnung, kompliziert? Wann wird sich entscheiden, ob Martin Anna als "behindert" einschätzt und das Interesse an ihr verliert - oder sich die Möglichkeit für eine echte Beziehung eröffnet? In formaler Hinsicht besticht das poetische Hörspiel durch seine dramaturgische Stringenz und eine alltagsnahe Sprache, die gleichwohl gerade so stilisiert ist, dass klar wird: Es geht hier nicht um platten Sozialrealismus, sondern um die Reflexion von Erfahrungswelten. Inhaltlich ist die große Leistung des Stücks, dass es nicht nur Hörenden einen Perspektivwechsel in die Situation von Gehörlosen ermöglicht. Die Themen, die Anna im Dialog mit Kathi verhandelt, sind ganz generell für das Verhältnis von Menschen mit und ohne Behinderung relevant, wenn nicht gar noch allgemeiner für das von Mehrheitsgesellschaft und marginalisierten Gruppen. Der zentrale Kunstgriff ist es, diese Geschichte als Liebesgeschichte zu erzählen, wo neben der Spannung zwischen Thema und Medium auch noch alle möglichen Kitsch- und Klischeefallen lauern. Doch auch in diese Fallen tappt das Stück nicht, und genau daraus bezieht es seine stärkste Wirkung. Es verhandelt das Verhältnis von Menschen mit und ohne Behinderung im Kontext einer intimen Beziehung - und damit sieht sich das Publikum hautnah mit der Frage konfrontiert, wie man denn selbst mit einer solchen Situation umgehen würde. Wer würde sich in gesamtgesellschaftlichen Diskursen nicht für Barrierefreiheit und Inklusion stark machen? Aber wie würde man sich im Kontext privater Beziehungen verhalten?" Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein Hörspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung über das HÖRSPIEL DES MONATS trifft eine Jury, die jeweils für ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres wählt die Jury aus den 12 Hörspielen des Monats das HÖRSPIEL DES JAHRES. Laute Nächte

Samstag 21:05 Uhr NDR Info

Das Kriminalhörspiel

Kata (2/2) Von Andrew Vachss Musik: Gert Anklam Bearbeitung und Regie: Corinne Frottier Mit Christian Brückner, Katja Teichmann, Susanne Dong, Georgette Dee, Dirk Ossig, Manolo Palma y Hohmann, Christian Lehmann-Carassco, Ulli Lothmanns, Nicola Thomas, Werner Wölbern u.v.a. NDR 1997 Flood will Rache an dem Mann üben, der das Kind ihrer besten Freundin missbraucht und getötet hat. Privatdetektiv Burke soll ihn für sie finden. Wird er Flood helfen können? Zu seinem Glück kämpft sich Burke nicht allein durch Dickicht der Großstadt. Ihm helfen sympathisch-verrückte Außenseiter - und natürlich Flood, die Burke mit antrainiertem Gleichmut immer wieder auf die Palme bringt. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. Das Kriminalhörspiel

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