Hörspiele im Radio

Hörspiele

Mittwoch 16:35 Uhr SRF 2 Kultur

Hörspiel

8/10 Nick Hornby: «Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst» 8. Woche - «Delfine»: In dieser Woche bemüht sich Louise, Tom zu gefallen - mit mässigem Erfolg. Sie philosophieren darüber, wie aufregender Sex und Ehe vereinbar sind. Tom erzählt Louise, warum er aufgehört hat, mit ihr zu schlafen.

Mittwoch 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Wo die Freiheit wächst (3/4) Von Frank Maria Reifenberg Jugendlicher Widerstand gegen die Nazis Regie: Claudia Johanna Leist

Mittwoch 20:00 Uhr NDR kultur

Hörspiel

Wir Tiere Nach dem gleichnamigen Roman von Justin Torres Aus dem Englischen von Peter Torberg Bearbeitung und Regie: Elisabeth Maria Weilenmann Mit Max Hegewald, David Hofner, Robin Lange, Lennart Lemste, Julien Brinkmann, Daniel Axt, Marina Galic, Paul Schröder, Theresa Berlage, Hannes Stelzer, Christian Lessiak, Wolfgang Schroeder, Benjamin Morik, Ulrich Bähnk NDR 2017 Drei Brüder balgen sich durch ihre Kindheit in Brooklyn: Sie bewerfen sich gegenseitig mit Tomaten, bauen aus Müllsäcken Drachen, klauen, verstecken sich, wenn sich die Eltern anschreien, aufeinander eindreschen. Die Eltern, nur wenig älter als ihre Kinder - er ist Puerto Ricaner, sie eine Weiße - befinden sich ausdauernd im Kampfmodus, ihre Konflikte schweißen die Familie zusammen und reißen sie auseinander. Laut ist es in diesem Haushalt und leidenschaftlich, die Jungs sind immer hungrig und wollen mehr: mehr Fleisch, mehr Krach, mehr Wärme, mehr Leben. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. 20:00 - 20:03 Uhr Nachrichten, Wetter Hörspiel

Mittwoch 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Der letzte Trychler Von Matthias Berger/Gion Mathias Cavelty/Lukas Holliger Mit Michael Neuenschwander, Vera Flück und anderen Komposition: Ulrich Bassenge Regie: Susanne Janson SRF 2021 Wir schreiben das Jahr 2056. Meiringen erlebt seine Apokalypse: unerklärliche Tonphänomene sind im Dorf am Werk. Ein kakophoner "Weltenlärm" tobt - und zwar so laut und unbeschreiblich, dass er das beschauliche Örtchen nicht nur entvölkert, sondern die Menschen, die ihn hören, in den Wahnsinn oder sogar in den Tod treibt. H.P. Anliker wird vom Militär zu Hilfe gerufen: denn er ist Gründungs- (und einziges) Mitglied einer speziellen Einheit: der "EAR FORCE ONE". Mit seinen Kenntnissen und bahnbrechenden Erfindungen auf dem Gebiet der Audiotechnologie soll die Ursache gefunden werden für den unbeschreiblichen Krach, der die gesamte Gegend unbewohnbar macht und der sich auszubreiten droht. Gibt es eine künstliche Ursache für diese akustische Folter? Steckt ein Mensch dahinter? Eine Organisation? Oder ist es eine Laune der Natur, die das menschliche Leben in Meiringen zu beenden droht? Anliker begibt sich an den Tatort - und bald verstrickt sich die nationale Katastrophe mit seiner eigenen Biographie. Die Spuren führen weit in die Vergangenheit. Der dritte und letzte Teil der Meiringer Trilogie konfrontiert Anliker mit dem größten Rätsel, das er jemals lösen musste? Matthias Berger, geb. 1961, Gion Mathias Cavelty, geb. 1974 und Lukas Holliger, geb. 1971, Autoren der ARD Radio Tatorte für den SRF.

Mittwoch 21:00 Uhr NDR 90,3

Plattdeutsches Hörspiel

Altes Land Hörspiel nach Motiven des gleichnamigen Romans von Dörte Hansen Bearbeitung: Wolfgang Seesko Walter Kreye: Erzähler Birgit Bockmann: Vera Meike Harten: Hildegard Birte Kretschmer: Anne Uta Stammer : Ida Jan Georg Schütte: Bernd Anna Hatzius Sarramona: Vera, jung Samuel Weiss: Christoph Cornelia Schramm: Marlene in weiteren Rollen: Sandra Borgmann, Julia Holmes, Peter Kaempfe, Oskar Ketelhut, Meike Meiners und Franz Ferdinand Möller-Titel Musik: Reinhard Lippert, Edgar Herzog und Sven Arne S. Schönemann Regie: Wolfgang Seesko RB/NDR 2016 Seit alter Zeit war das riesige Bauernhaus im Alten Land der Sitz der Familie Eckhoff. Als der Sohn aber zerstört aus dem Krieg kam und bald ostpreußische Flüchtlinge einquartiert wurden, änderte sich das. In der nächsten Generation gehörte das Haus schon Vera, die bei der Flucht noch ein Kind war. Jetzt ist Vera alt, doch innerlich angekommen ist sie dem großen, kalten Bauernhaus nie. Bis plötzlich Anne, ihre Nichte, mit ihrem kleinen Sohn aus dem hippen Hamburger Stadtteil Ottensen flieht und eine neue Bleibe bei Vera sucht. Wolfgang Seesko, geboren 1970 in Hamburg, ging 20 Jahre später nach Oldenburg zum Studieren ("irgendwas mit Medien"). Mit dem Abschluss in Musik- und Kunstwissenschaft in der Tasche drehte es sich für ihn seitdem beruflich alles ums Radio- und Hörspielmachen. Zuerst bei Radio Bremen, später unter anderem auch im NDR. Heute lebt er als freier Hörspielregisseur in Hamburg. "Altes Land" wurde für das Jahr 2016 als bestes regionales Hörspiel mit dem Zonser Hörspielpreis ausgezeichnet. 21:00 - 21:05 Uhr NDR 90,3 Nachrichten für Hamburg

Mittwoch 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Stille. Nacht. Klirrende Fahnen Von Joachim Walther Regie: Albrecht Surkau Mit: Winfried Glatzeder, Rolf-Peter Kahl, Maximilian Wigger, Ingeborg Westphal, Gundula Köster, Horst Herrmann, Horst Lampe, Ingolf Gorges, Friederike Aust, Tobias Frey Komposition: Ralf Hoyer, Susanne Stelzenbach Ton und Technik: Bernd Friebel, Sylvia Milchmeyer Produktion: DeutschlandRadio Berlin 1995 Länge: 52"35 Das Leben in der DDR macht Heinfried nicht glücklich, aber er passt sich an. Ganz anders als Micha, sein Sohn. Der rebelliert, lebt gefährlich, wird zerrieben. Als er verschwindet, weiß Heinfried, wo er suchen muss. "Ich hätte dich nicht gehen lassen dürfen. Dich umarmen sollen. Dich halten müssen." Doch nun ist der Sohn Micha weg - weit weg, wie er es vorher angekündigt hat. Wo ist er? In Heinfried Hauk wächst die Angst, Erinnerungen brechen auf. Wieder einmal muss er anerkennen, dass er der Rolle als Vater nie gewachsen war. Das Leben in der DDR hat ihn müde gemacht, zum Rebellen fühlte er sich nicht berufen. Micha dagegen will sich nicht anpassen, liebt und lebt gefährlich, gibt nichts auf Karriere, schreibt Gedichte an seine Zimmerwände, die sein Vater nun als Hilferufe erkennt. Er sucht und findet Micha schließlich in der Psychiatrie. Eine subtile Deutschstunde über Lebensmöglichkeiten in der DDR. Joachim Walther (1943-2020), deutscher Schriftsteller und Redakteur. Er schrieb Romane, Erzählungen, Kinderbücher, Hörspiele, darunter "Candide oder Hoffen lernen" (Rias Berlin/SDR 1982), "Erich Mielke - Ein deutscher Jäger" (SDR/MDR 1995), "Lautlos und dennoch eine Stimme sagenhaft" (NDR 1989), "Wachsende Entfernung" (Rundfunk der DDR 1983/Rias Berlin 1985). 2001 zusammen mit Ines Geipel Initiierung des "Archivs unterdrückter Literatur in der DDR", aus dem heraus die zehnbändige Reihe "Die verschwiegene Bibliothek" entstand. Dafür erhielten sie 2011 den Antiquaria-Preis für Buchkultur. Walther war seit 1972 Mitglied des Schriftstellerverbandes der DDR, seit 1990 des Verbands Deutscher Schriftsteller und seit 1991 des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland. Von 1997 bis 2002 war er Vorsitzender des Autorenkreises der Bundesrepublik. Auszeichnungen u.a.: 1991 Hörspielpreis Funkhaus Berlin, 1996 Hörfunkpreis Goldenes Kabel, 2008 Hohenschönhausen-Preis zur Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur. "Stille. Nacht. Klirrende Fahnen" entstand frei nach J. Walthers Roman: "Risse im Eis" von 1989. Stille. Nacht. Klirrende Fahnen

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